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Meine Top Ten der kitschigsten Filme aller Zeiten: #10

„SMS für dich“ ist ein zuckersüßer Roman, der mit der wunderbaren Karoline Herfurth verfilmt wurde und im vergangenen Jahr in die Kinos kam.

Im winterlichen Berlin macht sich Journalist Mark auf die Suche nach der Frau, die SMS an ihren verstorbenen Verlobten schickt. Da die Nummer aber nach 2 Jahren neu vergeben wurde, landen sie bei ihm.

Der Film brilliert mit sehr lebensnahen Dialogen, wie folgender:

Mark: „Was sind die anderen drei Dinge?“

Clara: „Sympathie. Du musst den anderen mögen wie deinen besten Freund. Vertrauen. Du musst wissen, dass er immer für dich da ist und dich nie belügen wird.

Mark: „…Und das vierte?“

Clara: „Leidenschaft. Du musst so sehr mit dem anderen schlafen wollen, dass du Schmerzen hast, überall da, wo er dich noch nicht berührt hat.“

Mark: „Und? Hast du irgendwo Schmerzen?“

Clara: „Absolut überall.“

Am Ende, nach 107 Minuten Herzschmerz und Hach-Momenten, wurde man so geschickt manipuliert, dass man den an Helene Fischer angelegten Schlagersong „Dein Sein“ tatsächlich gut findet. Nun ja… etwa 1,5 Minuten.

Dann wird er zum Glück abgelöst… von Shape of Love.

Hach…  ist doch klar, dass ich SMS für d ich mittlerweile schon zig mal gesehen habe – und bereue das Buch damals weggegeben zu haben. Ich würde es sehr gerne mal wieder lesen.

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