iPad mit einem Soll-Ist-Plan

Jeder Tag hat 24 Stunden. Genügend Zeit, um die Stunden auf Schlafen, Freizeit und Arbeiten gerecht aufzuteilen. Sollte man jedenfalls meinen. In der Realität sieht es oft anders aus. Man nimmt sich eine Menge vor und am Ende des Tages hat man nur einen kleinen Teil seiner Aufgaben geschafft und fragt sich: Wo ist die Zeit nur hin? Eine Soll-Ist-Liste hilft dabei, seine Wahrnehmung über die Zeit mit der Realität in Einklang zu bringen und so, seine Zeit besser einzuteilen.

Was ist eine Soll-Ist-Liste?

Eine Soll-Ist-Liste hat mir zu Beginn meines Studiums und meiner Homeoffice-Zeit sehr geholfen, meine Zeit sinnvoll und produktiv zu planen. Es handelt sich dabei um ein Selbstbeobachtungs-Tool. Die Liste ist – einfach gesagt – nichts anders als ein Stundenplan, der für jeden Wochentag zwei Spalten vorsieht.

Wie funktioniert diese Soll-Ist-Liste?

In die erste Spalte trage ich zum Wochenbeginn meine festen Termine ein. Arbeitszeit, Arzttermine, Freizeit mit Freunden. Dazu notiere ich meine Fahrzeiten, Zeiten fürs Einkaufen, für den Haushalt, für die Lieblingssendung. Falls der Plan jetzt schon ersichtlich zu straff ist, überlege ich, ob ich den ein oder anderen Termin nicht vielleicht verschieben kann.

Jeden Abend nehme ich mir 5 Minuten Zeit und lasse den Tag Revue passieren. Das Ergebnis trage ich in den Plan ein und vergleiche das Ergebnis. Habe ich meine Lernzeiten eingehalten oder kam etwas dazwischen. Brauche ich für bestimmte Dinge mehr Zeit als ich ursprünglich gedacht habe und wo haben sich bei mir Gewohnheiten eingeschlichen, die ich mir lieber abtrainieren sollte?

Fazit:

Nach ein oder zwei Wochen erkennt man so seine persönlichen Verhaltensmuster und kann sich selbst und sein Zeitmanagement noch besser einschätzen. Die perfekte Grundlage um sich besser zu organisieren und seine Zeit besser einzuteilen. Ziel ist ja auch, dass man seine Zeit nicht nur besser nutzt, sondern auch mehr Zeit für Dinge hat, die einem Freude bereiten!