Tadaaa: Sie steht – unsere neue Küche

Die neue Küche steht seit etwas über einer Woche und wir haben es uns so richtig gemütlich gemacht. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie wir es vorher ohne diese Großzügigkeit ausgehalten haben. Obwohl es durchaus riskant war, die neue Küche während eines Lockdowns fast ungesehen zu kaufen, war es wirklich die beste Entscheidung überhaupt und ich bin froh, dass wir diesen Schritt gewagt haben. 

Ein offenes Küchenregal mit Teekanne, Teetasse und einem Kochbuch mit dem Titel "Paris in meiner Küche"
Paris in meiner Küche – zumindest wenn es um köstliche Mahlzeiten geht.
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Verschwenderische Genügsamkeit

Verschwenderische Genügsamkeit. Was für ein Wortpaar. Als ich es das erste Mal gegenüber einem Freund erwähnte, war seine erste Reaktion: Ein Oxymoron.

Das Oxymoron

Von einem Oxymoron spricht man bei einer Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe. Wir sind alle schon einmal darüber gestolpert. In der Schule, im Studium, in der Werbung oder, wenn wir eine Bestellung bei unserem Lieblings-Asiaten getätigt haben: „Einmal Hühnchen Süß-Sauer, bitte.“

Und natürlich scheinen auch die Begriffe Verschwenderisch und Genügsamkeit im ersten Moment nicht zusammenzupassen.

Unter Genügsamkeit verstehen viele nicht nur Bescheidenheit, und eine zurückhaltende Verhaltensweise, sondern auch Enthaltsamkeit und den Verzicht auf bestimmten Genuss. Im krassen Kontrast dazu steht die Verschwendung. Gerade in der heutigen Zeit hat dieser Begriff einen negativen Beigeschmack und steht für das leichtfertig und allzu großzügige Verbrauchen von Geld, Sachen und Ressourcen.  Wer einen verschwenderischen Lebensstil pflegt, der lebt überaus reichhaltig und üppig. Also, wie passen diese zwei Begriffe zusammen?

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Nenn mir dein Label – Wohnst du noch oder lebst du schon?

Jeder, der sich auch nur im Entferntesten mit Einrichtung(sstilen) beschäftigt, kam in den letzten Jahren nicht am Minimalismus, Japandi, Skandi, Industrial und Boho vorbei. Auf Instagram, in Einrichtungsshows wie Dreamhouse Makeover bei Netflix und bei Interieur-YouTubern sahen wir schöne, aufgeräumte und minimalistische Wohnungen, die sich lediglich in der Farbauswahl und den Accessoires unterschieden (und manchmal nicht einmal das). Manchmal erwischte ich mich dabei, wie ich durch Instagram scrollte und mich irgendwann fragte, ob ich das Bild nicht schon einmal gesehen habe, weil sich vieles so sehr ähnelte. 

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